ICY DRONES

african paper

 

Artico Cvlto und Noise Cluster haben gemein, dass es sie in ihren Arbeiten immer wieder in eine diffuse Ferne zieht, in filmreifen Parallelwelten geografischer oder astronomischer Art, Parallelwelten, die auch immer mal aneinander grenzen. Noise Cluster, die neue Band der unseren Lesern nicht ganz unbekannten Römer XxeNa und DBPIT, zog es schon immer in menschenleere Weiten, ins Weltall nostalgischer Scifi-Streifen und in die Tiefen des Meeres. Auf einer Islandreise entstand die Idee zu ihren „White Stories of Black Whales“,  und die Leidenschaft für den abgelegenen Inselstaat teilen sie mit den beiden Turinern, die ihr Ambient-Duo gleich nach ihrer Liebe zum Norden benannten.

Die Mini-DVD „Icy Drones“ eröffnet der aktische Kult, dessen Mitglied Stefano Olflorenz auch als Fotograf tätig ist, mit einem achtminütigen Clip zu ihrem Track „Back from The Limbo of the Dead Dolls“. Ein vibrierendes und feinsinnig aufgerauhtes Dröhnen eröffnet die Untermalung schwermütiger Film- und Fotoaufnahmen der Insel, deren Ambiguität wohl am stärksten in der sich auflösenden Landesfahne symbolisiert ist: Der melancholischen Erhabenheit der Landschaften und auch der Menschenwerke wird, wie es scheint, eine große Bewunderung zuteil, und doch erscheint die Gesellschaft hier bestenfalls als sekundäres Phänomen, denn selbst Spuren wie Bauwerke wirken auf eine Weise post-human, die auf den ersten Blick harmonisch, bei längerer Betrachtung jedoch leicht verstörend wirkt. Solche Effekte finden sich mehrfach: in Bildern, deren Bewegtheit erst mit der Zeit auffällt, in der vordergründig so ruhigen, “kosmisch” ausgerichteten Musik, deren Wellen aus Glasperlen für Momente hoch aufgewühlt wirken und stellenweise wie die Vorstufe zu einer noisigen eroption anmuten. Einiges bleibt offen, so der Einbezug in einen Kontext, in dem auch Außerisländisches vorkommt.

Bei Noise Cluster steht die Musik stärker im Vordergrund der Aufmerksamkeit, die visuelle Seite von „Bumpy Road to Hell“ bewegt ich von einem grobkörnigen neorealistich anmutenden Fragment zu einem digitalen Farbenspiel, das an die Grafiken eines Audioplayers erinnert. Ähnlich abrupt wandelt sich die Musik vom flächig dröhnenden Auftakt zu einem dynamisch nach vorn drängenden Sturm aus Rhythmen, die stets eine klare Richtung vorgeben und sich durch diverse Brüche und die Wahrung von Abstraktion doch weigern, in schlichten Rhythm Noise zu münden. Sehr erfreut war ich, das Markenzeichen DBPITs, die Trompete, einmal wieder zu hören – verfremdet, abstrahiert, wie ein liquides Material über die griffige Electronica geschüttet, wobei für Momente der cartoonartige Charme älterer Aufnahmen der beiden aufleuchtete. Zum Schluss wieder das fragmentierte Bild vom Anfang, eine aus dem Bild verschwindende Person. Die Bumpy Road mag an keinen empfehlenswerten Ort führen, aber der Weg dahin lohnt dennoch.

Die eisigen Drones erscheinen (inclusive DL-Code für die anders angeordnete Audioversion) 47 mal in einem von XxeNa stilvoll gestalteten Klappcover – für Artico Cvlto, die hierzulande noch nicht so bekannt sind, ein guter Einstand, und für Noise Cluster ein ordentliches Debüt. Gerüchten zufolge steht da für die nähere Zukunft noch mehr an. (U.S.)

 

 

 

 

 

LYMPHA OBSCURA

Suoni Distorti


Lympha Oscura è il nuovo progetto artistico del duo Dbpit/Xxena e risalente a qualche anno indietro. Per una strana coincidenza Ghosts From The Voynich Manuscript esce quasi in simultanea con quei racconti malinconici presenti in quel gioiellino di White Stories Of Black Whales. Per chi non conosce ancora o non ha mai visto puntate di History Channel o di Focus, il Monoscritto Voynich è quel libro del 1400 scritto con un sistema di scrittura che a tutt'oggi non è stato ancora decifrato: mistero, fascino o grossolana burla? Poco importa, l’uomo ha comunque sempre il desiderio di credere in qualcosa di soprannaturale, di ricercare e sprofondare in nerissimi abissi, quindi ben vangano studi come questo, peraltro ben confezionati, quindi rilasciare qualcosa che non sia soltanto cd, vinile o tape pare non basti più al duo romano, infatti, dopo il precedente color-box, qui riescono a mescolare insieme le arti della musica, della poesia e fotografia. 
Le musiche composte abilmente come sempre da Dbpit e Xxena si intersecano con la poesia dei due testi di Fabio Magnasciutti (compresa voce) e vengono immortalate nella memoria da cornici fotografiche dal piglio abbandono/decadente di Daniele Pinti, il tutto confezionato nel meraviglioso artwork in formato A5, edito dalla friulana Naked Lunch: da segnalare i video che la stessa Arianna Degni ha ricavato per l’occasione da alcune loro performance live (vedi Londra). E se nel precedente avevano affrontato una dark-ambient sfumata con tinte lacrimevoli, qui il suono si tramuta in un post-industrial di carattere rituale (Tamarea Galis), e in alcuni casi addirittura inquietante come l’evolversi di una imminente pestilenza mondiale (Cratea Albha). Il lavoro è articolato ovviamente su geometrie spettrali e poetiche quasi rinascimentali (mi riferisco all'osservare le immagini e leggere i testi mentre lo si ascolta), ma è infastidito e graffiato (nel senso buono) da rumorose interferenze metalliche che rimandano a complessi siderurgici (Salagus Anthaus) e inferni-noise danteschi (Jughea Martis). Personalmente, in alcuni momenti, quelli meno invasivi cerebralmente, ha ricordato quel concept di IHSV (2013) e nella fattispecie la traccia Index Librorum Proibithorum, ovvero quella sorta di poetica industriale in cui si scandiscono con fare tenebroso alcuni nomi eccellenti di geni del passato - indifferentemente dall’arte che rappresentano - e che sfumano in una corrosiva nebbia salina. 
Un ottimo lavoro a livello sonoro, 
ma anche uno di quelli dal bell'aspetto visivo: affrettavi!
 

 

Darkroom

Singolare lavoro realizzato a sei mani da Flavio Rivabella (Der Bekannte Post Industrielle Trompeter) e XxeNa, che mettono a punto la parte sonora, e Daniele Pinti, che assembla il corredo fotografico, "Ghosts From The Voynich Manuscript" trae ispirazione dal manoscritto Voynich, codice risalente al XV secolo composto in una scrittura ad oggi ancora non decifrata e comunque non appartenente ad alcun sistema linguistico conosciuto. Sulla scia dell'aura misteriosa aperta da questo antico testo, viene creato un dualismo tra musica e immagini (l'ampio libretto allegato riporta infatti sei foto, una per ogni brano) dove l'oscurità e l'enigma insito nei suoni vengono compenetrati da illustrazioni che collegano il riferimento vegetale del manoscritto con corpi che sottraggono il volto alla visione. Le liriche, firmate da Fabio Magnasciutti, insistono sul tema delle piante e su quello della morte con un ermetismo asettico velato di meste emozioni che sa fondersi a dovere coi suoni e le immagini. Le tracce sono elaborate su tonalità basse e linee percussive che sfiorano sia i rumori post-industriali che il buio dark-ambient, approdando ad un'uggiosità indefinita; i loop ritmici vengono velati dalla tromba dronica di Flavio, mentre in sottofondo si adagiano elementi estratti dalla realtà o tesi a strutturare un astrattismo impenetrabile, affiancati da coralità o passaggi recitati con voce filtrata. "Ghosts..." è un album ambizioso che riesce a fondere insieme livelli differenti puntando ad una trasversalità sensoriale che affonda le radici in un'oscurità enigmatica, capace di aprire le porte a suggestioni molteplici. Confezione di pregio con CD in slipcase e ampio book fuori formato arricchito da testi e foto di grande qualità, per un'edizione limitata a 250 copie.
Michele Viali

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African Paper

Die Vorstellung darüber, was eine Wissenschaft ist,
unterliegt ständigen Veränderungen, und was heute
als Irrlehre, Satire oder auch Kunst gelten würde, mag
in einer anderen Epoche dem gängigen
wissenschaftlichen Diskurs entsprochen haben – und
umgekehrt. Das vermutlich im Norditalien des 13.
Jahrhunderts entstandene Voynich-Manuskript,
dessen Faszinosum jüngst in einem audiovisuellen
Werk namens „Lympha Obscura“ eingefangen wurde,
ist derart an der Grenze dessen angesiedelt, was heute
als Outsider Art gelten würde, dass man nach wie vor nicht klären kann, mit was für
einem Text man es zu tun hat.
Ich möchte mein Halbwissen hier nicht per Suchmaschine aufhübschen, will aber
alle, die bisher nur Bahnhof verstehen, kurz ins Bild setzen: Bei dem nach einem
ehemaligen Besitzer benannten Voynich-Manuskript handelt es sich um eine
illuminierte (also illustrierte) Handschrift, in der anscheinend eine ganze Reihe an
Wissensgebieten in einer bisher nicht entschlüsselten Schrift und wohl auch Sprache
abgehandelt werden. Nur den alchemistisch anmutenden Zeichnungen ist zu
entnehmen, dass es sich u.a. um anatomische, botanische, astronomische und
pharmazeutische Abhandlungen handeln muss. Über die Jahrhunderte ist der Text
durch einige gelehrte und auch mächtige Hände gegangen, war lange verschollen und
ist heute im Besitz einer Universität. Wie zu erwarten ranken sich etliche Mythen um
seine Entstehung und seinen Inhalt.
Am „Lympha Obscura“-Projekt sind einige beteiligt, die unseren Lesern bekannt sein
sollten – einer so sehr, dass er sich gleich „Der Bekannte“ nennt, nämlich der Römer
Flavio Rivabella alias Der bekannte Postindustrielle Trompeter, der zusammen mit
seiner Gattin Arianna (XxeNa) den Nukleus des Projektes bildet. Das beiliegende
Buch enthält Fotos des ebenfalls in Rom ansässigen Künstlers Daniele Pinti. Der
Bezug zum Stoff findet sich genau da, wo Musik und Fotos ihre Einheit
demonstrieren, denn in beidem steht das Transformieren, die Metamorphose im
Zentrum des Geschehens. In Pintis Bildern steht der weibliche Körper und florale
Elemente im Fokus, beide Elemente bilden eine Einheit, die Fotos wirken wie
Momentaufnahmen einer Metamorphose, bei der kaum sichtbar ist, wer sich in was
verwandelt. Auch das Setting ist von der Dynamik des Wandels geprägt, zeigt Züge
eines ästhetisierten Verfalls und wirkt vital in seinen provisorischen Arrangements.
In der Musik erfolgt das Transformierende im Zeitlichen. Wie bei Arianna und Flavio
nicht anders zu erwarten, handelt es sich um industrielle Klangkollagen, wie sie im
Werk der beiden über die Jahre immer geschliffener ausfielen. Auch hier geraten sie
zu einem Beispiel an virtuos gestalteter Soundart. Verzerrtes, Rhythmisches, Dichtes,
Abgehaktes, Schleifendes, gelegentlich Flavios Markenzeichen, seine sich mal
smooth, mal kakophonisch zu Wort meldende Trompete und nicht zuletzt die
Stimmen diverser Beteiligter – all dies nimmt stets seinen Anfang in kleinen,
nebensächlich wirkenden Motiven und drängt sich an unerwarteten Stellen in den
Vordergrund, um ganz sicher nicht lange dort zu verweilen.
Immer wieder beschleicht einen das Gefühl, dass sich aus dieser surrealen Mixtur
etwas zusammenbraut, das unheilvoll sein könnte, in jedem Fall aber seinen
schaurigen Reiz hat. Ob die Energie der Musik sich den organischen (oder dem
Organischen nur nachempfundenen?) Komponenten dankt, die sich zwischen Lärm,
Beat und Vogelgezeter abzeichnen, oder doch eher der Dynamik? Man weiß es nicht,
und vielleicht sollte man bei einem solchen Konzept auch eher mit einer Frage als mit
einer Antwort schließen.

Uwe Schneider

WHITE STORIES OF BLACK WHALES

SodaPop

Oggi, quando si parla di multimedialità, si pensa a qualcosa che permette la fruizione di un lavoro che coinvolge contemporaneamente più sensi, in genere attraverso l’uso di avanzate tecnologie. White Stories Of Black Whales, che si iscrive a pieno titolo nella categoria, è invece qualcosa di un po’ diverso: c’è una parte sonora composta da D.B.P.I.T. e una visuale a cura di XxeNa che richiede però l’azione del fruitore, trattandosi di un libretto in formato A4 con quattro disegni da colorare (adatti, ci informa il comunicato stampa, per grandi e piccini). Il tema, è chiaro, sono le balene e l’ispirazione nasce da un viaggio che ha permesso ai due artisti di entrare in contatto con questi grandi cetacei; White Stories Of Black Whales è un atto d’amore che avete la possibilità di condividere. La musica, quattro brani di lunghezza disuguale per un totale di tre quarti d’ora, è pensata come aiuto all’ascoltatore nell’atto della colorazione ma è sufficientemente autonoma da poterne parlare senza influenzare quella che è un’esperienza creativa unica per ognuno. Her Majesty, il un brano introduttivo, giustifica il titolo con bordoni di synth che si elevano e inabissano placidi e maestosi per oltre sei minuti, uno schema che in Dance In The Deep Blue è dilatato e arricchito di campionamenti del canto delle balene e battiti sintetici, descrivendo un’atmosfera più torbida e drammatica. Embrace riporta un po’ di serenità sulla falsariga del primo pezzo e introduce l’ultimo terzo del disco interamente occupato da Fly Away, pezzo mutevole e decisamente rumoroso, ma capace di equilibrare stridori e frequenze basse con fraseggi di piano che ritornano ciclicamente, mareggiate campionate e battiti riverberati dubbeggianti, un quarto d’ora che vola anche grazie alla grande varietà. In fin dei conti, con musica così eclettica ed evocativa, è legittimo chiedersi cosa possa produrre l’ascoltatore/coloratore: le figure elaborate da XxeNa si prestano ad essere interpretate liberamente e il tema “balene” è solo uno dei tanti possibili.

Emiliano Zanotti - ago 2016

Rosa Selvaggia


Il recente viaggio nelle magnifiche terre islandesi ha fortemente ispirato la collaudata coppia romana per questo concept sulle balene, e certamente “White stories of Black Whales” è stato anche per il sottoscritto un piacevole e nostalgico ritorno verso l’isola del ghiaccio e del fuoco, senza alcun dubbio tra le esperienze più entusiasmanti della mia vita . Arianna e Flavio uniscono il loro estro di grafica e musicista d’avanguardia per confezionare un piccolo gioiellino da guardare e da ascoltare, confermandoci ancora una volta quanto il supporto fisico possa aggiungere valore a quello intrinseco insito nella materia musicale pura; autoprodotto tramite la label proprietaria Gatto Alieno, il dischetto esce in formato CDr custodito in un prezioso album formato A4, che include quattro tavole disegnate da Arianna e dedicate al maestoso cetaceo vivente nelle aree sub-polari del nostro pianeta. Se i disegni richiamano lo stile tipico dei “pesci meccanici” di XXENA, le sonorità delle quattro lunghe tracce composte da DBPIT lambiscono i territori di un’ ispirata sperimentazione ambientale, impreziosita da field-recordings a tema ( i versi e i canti delle balene nelle lunghe “Dance in the deep blue” e “Fly away”) che contribuiscono a proiettare la mente verso il livido immaginario dei mari del Nord, con una forza ancor maggiore per chi – come chi scrive – ha avuto la fortuna di visitare quei luoghi. Ciclici drones si stemperano in lunghe fasi connotate da beats ipnotici e ripetuti, resi ancor più oscuri e misteriosi dai campionamenti dei caratteristici versi degli imponenti cetacei, padroni incontrastati degli abissi marini. Se in passato i belgi Hybryds e Vidna Obmana avevano dedicato un loro concept agli animali dell’acquario di Anversa, XXENA e D.B.P.I.T. vanno oltre le umane barriere immergendosi/ci nei mari sconfinati dell’estremo nord e nella loro natura incontaminata e misteriosa. Per chi tra voi possedesse un animo fanciullesco, magari a dispetto di un’età non più verde, sappiate che i disegni dell’album di White Stories sono concepiti e predisposti per essere colorati. Armatevi di pennarelli e di un buon paio di cuffie, gli oceani dell’estremo nord, ed i loro abitanti, vi attendono insieme a mille storie fantastiche da raccontare.

Oflorenz, nov 2015

 

Flux Webzine

Da Roma ad Akureyri il passo è breve se c’è di mezzo la musica, quel potentissimo linguaggio in grado di annullare distanze ed evocare sensazioni profonde, quella degli artisti-musicisti romani DBPIT (il “Ben noto trombettista post-industriale”) e Xxena, rispettivamente compositore musicale e artista nel campo della grafica e della videoart, tra le altre cose.

White stories of black whales non è altro che l’ennesima dimostrazione della creatività a tutto tondo del duo, che li porta a misurarsi sempre con lavori che mirano alla creazione di esperienze totalizzanti, che coinvolgono sempre differenti linguaggi e media. Del resto i Nostri si sono sempre misurati con lavori il cui scopo non era semplicemente l’esposizione musicale, per quanto buona, come già accadde col progetto Lympha obscura, che recentemente ha visto la luce in formato fisico grazie alla Naked lunch records, ma che per ovvie ragioni si esprime al meglio in sede live, nell’hic et nunc esperienziale.

Stavolta i due esibiscono una mescolanza di linguaggi differenti che formano un insieme interessante, ed è il caso di dirlo, sperimentale, se essere artisti sperimentali significa creare lavori che siano il risultato della compresenza e del perfetto dialogo di più forme espressive: la grafica, il disegno, la musica, l’ambiente, l’invito alla riflessione. Si ottiene così, in un certo senso, una interessante emanazione della wagneriana Gesamkunstwerk. La particolarità del lavoro sta qui nell’ampio numero di chiavi di lettura di un progetto molto corposo. Una di queste è quella legata alla grafica ed al disegno, linguaggi curati da Xxena, che invitano ad una riflessione conscia o inconscia sulla libertà delle balene, animali spesso brutalmente uccisi, che i Nostri hanno avuto modo di osservare in Islanda. Ad ogni modo, ben prima di questo lavoro, Xxena ha sempre richiamato, nel suo logo, un pesce, forse uno spirito guida che indica libertà artistica, perchè si presuppone, a volte sbagliando, che sia notoriamente un animale libero.

Per mezzo di questo lavoro, bambini ed adulti vengono invitati a riflettere sul concetto di libertà (la libertà di modificare l’opera o di non farlo, per usare un concetto appartenente a certa arte interattiva, la libertà di immaginare il mondo delle balene – pensate a chi vive nel cuore di una metropoli – e soprattutto quella di associare stati mentali del tutto personali alla musica ascoltata). I colori scelti sono il nero, varie sfumature di azzurro e il bianco: il nero evoca il soundscape dark ambient o anche, più semplicemente, la dimensione spaziale non definita prospetticamente, il bianco richiama invece il ghiaccio, la neve e, in generale, il paesaggio tipico che ci si aspetta da una terra come l’Islanda, ma anche la purezza dell’ambiente in cui la balena si muove, mentre i blu e gli azzurri rappresentano la vita. Il rapporto tra bianco e nero può anche essere interpretato come quello tra libertà e schiavitù (esistono molti parchi tematici in cui le balene vengono ammaestrate, e anche questo mina la loro libertà). Chi sceglie di colorare i disegni dà libero sfogo alla propria creatività, chi non lo fa sceglie il dualismo e la netta tensione tra questi due concetti-colori antitetici.

Tuttavia, poichè la musica è quello che ci interessa maggiormente, White stories of black whales è anche musica: quattro brani, di cui due particolarmente lunghi, che proseguono nella ricerca intrapresa dai due artisti romani, una ricerca che affonda nella ripetizione, nello studio del suono e nel minimalismo. La purezza del suono è l’elemento chiave che porta ad uno stato di trance che permette all’ascoltatore di entrare in un’altra dimensione, e questo concetto è alla base di tutta la musica ossessivamente ripetuta, ritmica o meno: musica come ponte tra mondi diversi, musica esperienziale (in senso allargato). Il loro è un tributo ai maestri del genere dark ambient ma anche a quelli, più in generale, della musica post-industriale. Trattasi di quattro mantra sonori che affrontano la materia sonora in maniera differente: Her majesty, nella sua apparente calma e nella sua costante tensione è non solo e non tanto un inno alla balena – e quindi alla libertà – quanto al suono stesso, perchè quanto più il suono è puro, tanto più esso è libero e manifesta la sua grandezza, ed è anche questo il motivo per cui qui non risiede alcuna sezione ritmica (anche se un ritmo interiore è sempre inscindibile da qualunque forma musicale), ma solo un approccio minimalista in cui bastano pochissimi suoni per trasmettere sensazioni.

Al contrario, Dance in the deep blue è un brano molto teso in cui, come una marcia di morte, la ritmica ciclica e claustrofobica scandisce un tempo marziale per oltre dieci minuti, con in aggiunta suoni dissonanti e di matrice industriale insieme a quelli delle balene. Stilisticamente questo è un brano che paga il suo tributo anche ad un industrial ritmico privato della sua componente rumoristica ma altrettanto ansiogeno e che, allo stesso modo, mette in scena una lezione di techno-industrial per i newcomers di quella commistione che ora sta tornando ad avere un certo interesse presso certi ambienti.

Con Embrace usciamo dalle cupe gabbie industriali con un breve brano (se pensiamo alla durata dei principali) in cui ritroviamo sì la ciclicità del ritmo che ricorda le onde e il movimento circolare delle balene ben descritto nel libro e bene espresso dalla ciclicità sonora, ma anche una certa possibilità, da parte dell’ascoltatore, di respirare a pieni polmoni. La conclusiva Fly away è una dichiarazione di intenti e di libertà creativa, una sorta di lungo happy end in cui le balene comunicano tra loro libere di nuotare nell’oceano, mentre la ciclicità del ritmo sonoro, che anche qui evoca le onde del mare, prosegue fino al termine del brano, e ci comunica l’infinita vastità dell’ambiente in cui questi animali si muovono. Anche il saltuario motivo di tastiera contribuisce ad evidenziare l’immensità e l’eternità.

Un lavoro piuttosto complesso e ricco di sfumature quello di DBPIT e Xxena: White stories of black whales è l’ennesima dimostrazione dell’innata creatività dei due artisti romani e della loro volontà di andare oltre la fruizione musicale in sé, la loro voglia di rinnovare una proposta sempre diversa nelle sue manifestazioni, sebbene tutti i loro lavori abbiano due comuni denominatori: purezza sonora (attraverso il ricorso a strutture ripetitive e minimaliste) e sperimentazione.

Voto: 8

Alessandro Violante ottobre 2015

The New Noise

Ci sono unioni di cui faremmo volentieri a meno e altre segnate dal destino, che brillano per coesione e genio artistico. Una di esse è quella fra Xxena (Arianna Degni) e D.B.P.I.T. (Der Bekannte Post Industrielle Trompeter), entrambi dell’area romana e affermati interpreti della scena noise-industrial e dark ambient italiana.

La stupenda parentesi solitaria di Ápolis (2012) mi permise di conoscere Xxena sotto altri aspetti, ad esempio in qualità di videomaker e disegnatrice, come succede anche questa volta, dato che ha curato il concept layout in formato A4 del disco, mentre il sonoro è firmato da Flavio ‘Der Bekannte’. Bianche storie di balene nere: c’è da chiedersi se “Moby Dick” di Melville sia stato fonte d’ispirazione, comunque di certo questo lavoro nasce da una visita a zone dove questi enormi animali vagano liberi e possono essere ammirati in tutta la loro naturale bellezza. Racconti, insomma, su balene che si abbracciano e danzano spensierate nell’oceano, maestosità perdute e su di un’interminabile fuga per scampare a una baleniera dalle sembianze del Nautilus. Quattro differenti episodi legati da un unico tema comune, la danze rituali amorose, le voci e i canti di gioia, interrotti da battiti metallici, arpioni insanguinati, fitte reti metalliche e drone inquietanti e brutali che, penetrando all’interno della spessa epidermide del mammifero acquatico, lo feriscono a morte, facendolo sprofondare nell’abisso blu profondo (“Fly Away”). È un disco, quindi, che assembla stati d’animo di leggerezza e ingenuità, alternati a momenti tragici e malinconici (“Dance In The Deep Blue”). Le leggiadre interferenze o rimandi ai suoni emessi dai cetacei sembrano così originali (poi magari sono veri field-recordings e faccio una figuraccia) che, per curiosità, ho ripreso un disco della biologa e ricercatrice tedesca Heike Vester dal titolo Marine Mammals And Fish Of Lofoten And Vesterålen, quindi tanto di cappello a D.B.P.I.T.

Probabilmente non riuscirò mai a vedere una balena e sentire i suoi lamenti, ma White Stories Of Black Whales per lo meno accorcia le distanze. Più che altro mi son chiesto: perché è presente un foglio completamente bianco all’interno di questa sorta di audiolibro? Risposta: mi sa che il duo vuole che siamo noi a scrivere una storia, scritta o sotto forma di disegno, questa è la mia

Massimiliano Mercurio, ottobre 2015

Alternate Parallel Reality

Technology is changing, the market is changing music is changing and so is it’s role in our lives.  Not so much the actual sounds – which haven’t changed as drastically as I’d have expected – but how we access music and what we use it for is different. In former times bands could release 7 inch vinyl discs with three minutes of music on each side but now artists have to work to stay relevant in a multimedia world. Increasingly the idea of writing film soundtracks or making music for games is the holy grail of emerging artists. My own “Tabula Rasa” was written as the accompanying CD to a new age book (which didn’t happen) and E-Con records’ “Pano” release comes with photographic pairings to the sonics. I know of artists working on music to accompany meditations to Tarot cards and Reiki sessions. Savvy musicians are writing their music with a purpose – savvy musicians are going multimedia.

Enter DBPIT & XxeNa from Italy who’s latest offering “White Stories Of Black Whales” is a CD with a colouring book. As they say on their website “Colour your time away freeing your spirit with the big whales! Relax listening to the inspiring music while you drift away towards distant shores…” Colouring books are really in right now, and not must for kids, as adults recognize that colouring is therapeutic, a way to get into a placid headspace without zoning out, and a form of creativity that’s not demanding or exclusionary. White Stories Of Black Whales is a CD and set of colouring-friendly illustrations that were designed to complement each other. 

It’s a fantastic idea that makes the multimedia element active rather than passive. The illustrations themselves are quite simple, almost like Mondrian works – reducing the elements of an image to the simplest components to the point of abstraction to highlight the spiritual order behind the subject. Only XxeNa’s images are more fluid, more organic and summon something tribal and ancient. There’s enough space in these to individually customise through colour, going for complex shading if one chose. My only complaint here is that we only have four images which can only be coloured one time each. The multimedia aspect here is very clever but might be limited in use, leaving us with just the CD in a very short time.

As for the music, DBPIT gives us just over 46 minutes of accomplished ambient music that is inspired by whales and veers very heavily to the dark side of ambience. It’s tones and drones and textures, masterfully layered. I think of John Foxx’s new “London Overgrown” album or the first side of Robert Fripp and Brian Eno’s “No Pussyfooting” except both of those works are a lot less “dark”. I like the dark ambience of “White Stories of Black Whales” – it’s rich and engaging and really good ambient music. But I might choose something more uplifting and soothing for a colouring experience.

The creativity of these two artists – XxeNa [drawings, concept, layout] and  DBPIT [music] – is undeniable. The quality of this release is high and their mission is admirable. For me “White Stories of Black Whales” is more a demonstration of what can be achieved if this medium is explored and developed more fully. I’d like to see these two, both extremely accomplished artists, follow this up with a next release that provides a soundtrack more optimised for a soothing positive brain experience and gives us enough illustrations to really spend some time with. For now, I’m very content with this offering and recommend it highly to lovers of music and art who seek a different and more engaging way to use them both. “White Stories of Black Whales” is an independent release that’s available at Bandcamp.

Sean Cooper oct.2015

African Paper

Viele selbst gelungene multimediale Arbeiten mit Bild und Sound wirken schon deshalb zusammengepappt, weil einfach vieles immer irgendwie passt, und in den Fällen, in denen ein spontaner Jam-Charakter vorliegt, kann auch noch mal so einiges schief gehen, wenn die Beteiligten lediglich ihrem Egotrip folgen. Arianna Degni und Flavio Rivabella alias Xxena und DBPIT sind derart auf einander eingestimmt, dass sie sich immer den entsprechenden Raum geben, der für einen echten Dialog nötig ist. So gesehen ist es beinahe konsequent, dass die beiden in ihrer neuesten Arbeit den Rezipienten ebenso frei mit einbeziehen und auch im Zusammenspiel Mut zur Fragmentierung zeigen.

Bei ihren gemeinsamen Performances reagieren die beiden spontan aufeinander, er entwirft mit seinem elektronichen Equipment noisige und ambiente Soundracks – immer mal wieder mit seiner Trompete als Sahnehäubchen des Ganzen. Sie wiederum zeichnet seriell und in steter Variation Fische, Quallen und andere Kreaturen des Meeres, und stets ist der Lauf der Musik und des action painting sehr stimmig aufeinander bezogen. Dabei ergibt es sich oft erst spontan, wer von beiden quasi “führt”. Auf „White Stories Of Black Whales“ bekommen wir sozusagen ein fertiges Werk präsentiert, dass aus vier auf Tonpapier angefertigten Originalzeichnungen diesmal anderer maritimer Kreaturen, nämlich Walen, und einem Soundtrack auf CDr besteht. Die Inspiration dazu haben die beiden sich bei einer Islandreise geholt, bei der sie die Tiere aus nächster Nähe betrachten konnten. Doch ganz fertig ist das kleine Werk keineswegs, denn Teile der Illustationen sind unbearbeitet gelassen und laden die Betrachter im Kinderbuchstil dazu ein, diese nach eigenen Vorstellungen zu vollenden. Die Illustrationen sind in XxeNas bekannt plastischem Stil gefertigt, der immer etwas an die Tierdarstellungen kanadischer Ureinwohner erinnert, man wittert in der Darstellung sich umarmender oder tanzender Meeresriesen einen feinsinnigen Humor, und erkennt darin v.a. auch die sichere Hand einer mit Layout erfahrenen Gestalterin.

Musikalisch führt Flavio, „Der bekannte postindustielle Trompeter“, uns einmal mehr in eine symbolische Welt jenseits des festen Grundes, der stets astronomisch oder eben maritim konnotiert ist, und bei den meist flächigen Sounds, die zu hypnotisch, streckenweise aber auch zu sperrig sind, um als reiner Ambient zu gelten, mag man partiell an Lawrence English denken. Sehr gleitend anfangs, kann „Her Majesty“ im grobkörnigen Grund und den soundtrackartigen Trompeten bereits das Erhabene einfangen. Diverse Klänge tauchen auf und verschwimmen kurz miteinander, um nach einiger Zeit wieder Raum zu geben für weitere Details, in denen sich Friedvolles und Bedrohliches, warm klingendes und Metallenes, Harmonie und Spannung, Flächensounds und pulsierende Rhythmen die Hand reichen. Vielleicht am Beeidruckendsten sind die hypnotisch auf- und abebbenden Synthiewellen, die das aus nächster Nähe aufgenommene Rumoren der Wale begleiten.

Zu erwerben sind die handgemachten Exemplare des kleinen Juwels über Bandcamp, Discogs oder gattoalieno@gmail.com. Gerüchten zufolge solles demnächst noch ein weiteres Lebenszeichen des Duos geben. (U.S.)

Uwe Schneider, oct 2015

ISOMETRIE

ISOMETRIE SONORE

OndaRock:

Il padre dell’industrial e dell'isolazionismo italiano Maurizio Bianchi ha, nel corso della sua lunga e importante carriera, intrecciato le proprie strade espressive con quelle di altri artisti non solo nazionali. Ora è la volta di entrare in contatto con tre nomi di sicuro pregio quali i romani Dbpit, boss della GattoAlieno, Xxena, attiva anche nel campo della visual art, e Massimo Croce di Arte Nel Rumore. I tre hanno dunque avuto il privilegio di interagire, tramite scambio-file, con il maestro lombardo e il risultato è il bel vinile, “Isometrie Sonore”, ossia quattro lunghe composizioni in bilico tra isolazionismo, dark ambient e lontani echi industrial.

Il lato A offre tre episodi dove Bianchi collabora singolarmente con gli altri nomi coinvolti, mentre il lato B, ossia “Metrianora soniso”, vede i quattro interagire insieme per 14 minuti di ritmi presenti quanto destrutturati, algidi tappeti elettronici in cui si percepiscono sospiri vocali e campionamenti, momenti di tensione più inquietanti, creando così un ipotetico incontro tra i più sperimentali Matmos e i gloriosi Throbbing Gristle, con un finale quasi post-techno alla Autechre.
“Isometria 01” è invece la traccia che unisce Maurizio Bianchi e Xxena, con un placido suono di onde che porta all’interno di una giungla dove i colori sono grigi e neri e questa vegetazione, divenuta metallica, non perde però in poesia e qualche sottile melodia riesce comunque a farsi strada.

Ma è soprattutto l’acqua a essere linfa vitale, rasserenando l’ascolto con sue intromissioni durante lo svolgimento della composizione.
Tocca poi a Dbpit e il risultato ottenuto con Bianchi è “Isometria 02”, ossia 5 minuti e 37 secondi di più oscure visioni in cui si trapana la psiche con un sound ripetuto e rotatorio, che poi fa esplodere tutte le fobie più represse generando il caos.
“Isometria 03” vede la collaborazione di Massimo Croce e qui i toni sono quasi più epici, come se si fosse al cospetto di una natura oscura osservata e ascoltata durante una notte di tempesta.

Questo riuscito capitolo, di sole 300 copie, ha poi un’appendice, ma solo per pochi adepti. Infatti, chi acquisterà le prime 30 copie di “Isometrie Sonore” riceverà anche la cassetta "Artemisio", con quattro composizioni singole di questi ispirati artisti, ulteriori suite altrettanto avvincenti.

Gianluca Polverari  (20/10/2013)

SentireAscoltare:

Disco in collaborazione “a quattro”, questo Isometrie Sonore, col padrino dell’industrial italiano Maurizio Bianchi – ormai ritiratosi da tempo ma, a quanto pare, più in pista che mai – pronto ad unirsi in mailing-collaboration con alcune schiere tra le meno ortodosse della area grigia romana, come DBPIT (Der Bekannte Post Industrielle Trompeter, al secolo Flavio Rivabella) e la sua compagna Xxena aka Arianna Degni – video-artista e graphic designer oltre che musicista in proprio – e il noiser Massimo Croce.

Il risultato è contenuto nel vinile limitato – con tanto di bonus cassetta nella prima, ancora più limitata edizione, con quattro tracce appannaggio di ognuno dei singoli contributori – in cui Maurizio Bianchi “gioca” singolarmente con ognuno dei restanti splitter, nel lato A, per poi unire le forze nel fluviale lato B.

Andando con ordine, le tre tracce omonime che compongono la prima facciata del disco vedono MB incontrarsi con Xxena sul tappeto increspato di un noise acquatico e fluente (Isometria 01), scontrarsi con DBPIT tra sfarfallii di rumore bianco e ciclicità terminale (Isometria 02) e sintonizzarsi con Massimo Croce sulle note algide e sospese di un flusso montante di noise sinusoidale (Isometrie 03). Nella traccia collaborativa che occupa l’intero lato B, Metrianoria Soniso, i panorami si dilatano e inglobano passaggi ritmati reminiscenti Throbbing Gristle et similia o le nuove leve dell’IDM, passaggi quasi dark-ambient, esplosioni di noise al limite dell’harsh, così come la generale tendenza alla frammentazione e alla destrutturazione sonora che è il principio alla base del progetto. “L’esempio di isometria qui riportato transita attraverso le traslazioni elettroniche, e affascina le menti attraverso rotazioni e riflessioni nel piano o nello spazio sonoro, preservando i concetti geometrici delle superfici sperimentali”, MB dixit nel press sheet, sottolineando quanto sia robusto l’apparato teorico dietro questo lavoro.

Stefano Pifferi
8 novembre 2013

Rosa Selvaggia

Maurizio Bianchi, più che mai attivo nelle sue collaborazioni e produzioni discografiche, che oramai si aggirano sulle 180 uscite, è questa volta ospite della famiglia Rivabella, ossia Flavio aka DBPIT e proprietario dell'etichetta Gatto Alieno, e la sua compagna Arianna Degni aka Xxena. A questa suggestiva brigata si aggiunge Massimo Croce che va a completare il mosaico delle tre tracce del lato A di questo 12" in cui ognuno collabora col maestro dell'industrial nostrano e non solo. La tematica affrontata è come suggerisce il titolo, quella delle isometrie sonore: una breve spiegazione ad opera di Bianchi sul retro dell'album che a prima vista, anche conoscendo l'ironia del personaggio, appare come una strepitosa supercazzola ("il rigido movimento rumoristico che si combina con un oggetto cacofonico di una figura psicometrica", per citare i passi salienti), è molto probabilmente un serio tentativo di ridurre in parole la voglia di traslare il rumorismo in qualcosa di fisico, ma soprattutto metafisico che ha spesso, forse sempre, costellato i suoi lavori. Inizia Xxena con elettronica downtempo bagnata dallo scorrere dell'acqua in sottofondo e solcata da echi sognanti; prosegue DBPIT con freddi loop industriali scaldati e rattristati a un tempo dall'immancabile tromba che interviene appena, ma lascia il segno. Massimo Croce infine dà un tono di gelido ambient alla sua parte. Il quartetto unisce le forze nella traccia che riempie il lato B, dove confluiscono le influenze più disparate, dall'idm all'ambient al noise. Trenta fortunati potranno beneficiare anche della cassetta intitolata "Artemisio", nella quale compaiono altre quattro tracce ognuna per ogni artista, questa volta però solista, in cui si ritrovano più marcati gli aspetti caratteristici dei singoli artisti emergenti dalle precedenti tracce promiscue.

(M/B'06)

 

Rockerilla:

Prerogativa indefettibile alle istanze creative di Maurizio Bianchi, sia in veste solista che nei lavori di collaborazione, è l'originalità delle idee e lo spessore dei contenuti che permeano le sue opere. Non fa eccezione Isometrie Sonore, progetto a più mani che lo vede in azione vicino a intelligenze affilate quali Massimo Croce, DBPIT e XxeNa. Sebbene il titolo possa paventare chissà quale genere di diavoleria recondita, in realtà non v'è nulla di metafisico e di misteriosofico nelle stratificazioni di rumore solido e nei droni elettronici che tracciano i solchi di questo bel vinile limitato. L'isometria è null'altro che una funzione geometrica che attiene al principio dell'inalterabilità delle distanze e delle figure tra due spazi in corso di trasformazione. Tale assunto trova applicazione 'traslata' sul terreno della trasposizione sonora e della vibrazione tattile, dell'estetica art-noise che intuisce misure, lemmi, ampiezze, prospettive e volumi a guisa di vere e proprie forme compiute di koinè dadaista polidinamica. A corollario di Isometrie Sonore (ma solo come special bonus in 30 esemplari) i Nostri confezionano il tape Artemisio, che contiene 4 esperimenti di cubismo psicoaurale da tagliare con il coltello del pensiero e della trasfigurazione onirica, concepiti in simmetria speculare con i 4 movimenti del disco principale.

UN'ALTRA CONQUISTA SUL TEMA DELLA LIBERTÀ ESPRESSIVA CHE EDUCA AL PARADIGMA DELL’ INIMMAGINABILE.

Aldo Chimenti Rockerilla ottobre 2013

 

African Paper:

Maurizio Bianchi ist ein Beispiel dafür, dass ein legendärer Status auch seine Nachteile haben kann. Denn immer wieder trifft man durchaus an Industrial intressierte Hörer, die auch Jahre nach seinem Comeback davon ausgehen, dass der Norditaliener mit dem Kürzel MB der Musik bereits Mitte der 80er komplett abgeschworen habe und bestenfalls eine posthume Existenz als Wiederveröffentlicher führe. Das hat sicher damit zu tun, dass sein Image stark an die Zeit von Sacher-Pelz, Come Org. und die Jahre der frühen DIY-Releases gekoppelt ist. Ein Blick in seine Diskografie zeigt jedoch, dass er gerade in den letzten Jahren außerordentlich produktiv war und eine große Affinität zu Kollaborationen entwickelt hat.

Für die LP „Isometrie Sonore“, die dem Titel nach der Auslotung räumlicher und körperlicher Sounderfahrung gewidmet ist, hat der Mailänder sich mit drei Klangbastlern aus Rom zusammengetan, die zugleich für die große Produktivität der jüngeren Generation italienischer Experimentalmusiker stehen. Auf der ersten Seite gibt es drei Duette mit MB als Konstante, die zweite enthält ein ausgedehntes Jam, an dem alle Beteiligten mitwirken. Als Bonus liegt den ersten dreißig Exemplaren ein Tape bei, das von allen Teilnehmern ein Solostück enthält. Den Auftakt bildet ein entspanntes Ambient-Duett mit der Musikerin und Künstlerin Arianna Degni alias xXeeNa. Mit Wellenrauschen und dem manipulierten Klang eines Tasteninstruments ist das leicht mediterran angehauchte Stück einer Ästhetik des Schönen verpflichtet, ein geheimnisvoller Flötenklang verleiht ihm ein exotisches Flair. Nur kleine Geräuschdetails, die entfernt an Küsse erinnern, sorgen für Minimalverfremdung.

Das Zusammenspiel mit Flavio Rivabella (DBPIT) liefert dazu einen markanten Kontrast. Eine virtuelle Splitlawine, die im steten Takt immer lauter gegen eine Wand kracht, lässt Vivenza- und De Fabriek-Zeiten aufleben, bevor das übersichtliche Klangbild vom breiigen Soundchaos verschlungen wird. Gleitenden, fast feierlich gestimmten Ambient bietet das Duett mit Massimo Croce, das mit der Zeit etwas grobkörniger wird und die Illusion verzerrter Stimmen anklingen lässt. An dieses Stück knüpft auch das rund fünfzehnminütige Quartett an, das die zweite Seite füllt, ein infernalischer Höhenflug voll mit babylonischem Stimmengewirr und anderen Überraschungen.

Fast ist es etwas schade, dass die auf Tape gebannte Compilation en miniature nur dreißig Abnehmer finden wird, denn auch die Solostücke wissen zu gefallen. MBs „Biiettiva“ basiert auf einem wie aus der Ferne wahrgenommenen Fabrikhallensound, stetes Donnern, Schleifen und Rauschen verdecken nur notdürftig den geheimnisvollen Klang undefinierbarer Instrumente. Rivabellas „People“ gebärdet sich – inklusive der obligatorischen Trompete – ebenso subtil. Trotz Titel und Vocals handelt es sich um keine Coverversion, auch soll hier kein amerikanischer Kapitalismus vor den Nutzlosen gerettet werden. XxeNa überzeugt mit forschen Spoken Words über einem frickeligen Klanggerüst, Croce huldigt zuguterletzt einem großen literarischen Helden, dem Anti-Sisyphos Oblomov, durch feingemusterten, gleichtenden Ambient, dessen gläserne Flächen dem Thema entsprechend auch mal etwas verspielt und „regressiv“ daher kommen dürfen.

„Isometrie Sonore“ ist sicher nicht das einzige, aber ein durchaus gutes Beispiel dafür, dass Musik in der Industrial-Tradition sich weiterentwickeln kann, ohne die Ursprünge komplett hinter sich lassen. Geht die Entwicklung in Richtig Ambient, ist weit mehr möglich als pure Entspannungsmusik oder pseudocineastischer Düsterkitsch. Ob bei Tesco und Final Muzik noch Exemplare des Tapes zu finden sind, kann ich nicht garantieren, aber zumindest gingen die letzten Gerüchte in diese Richtung.

Uwe Schneider

 

Dagheisha

Collaborazione a quattro per quella che fin da adesso può essere definita un'opera magna dell'industrial ambient italiano. A capo di tutto troviamo Maurizio Bianchi, che guida il profilo isometrico con la lungimiranza artistica che più volte gli è stata attribuita, ma anche il contributo di Der Bekantee Post Industrielle Trompeter, al secolo Flavio Rivabella, Arianna Degni aka Xxena e Massimo Croce non è certo trascurabile. E' soprattutto quest'ultimo a distinguersi, un po' perché conclude il percorso iniziato dagli altri ed un po' per la sua abilità a muoversi in territori noise che ci piacciono particolarmente. Il risultato è un vinile limitato e nelle prime trenta copie è prevista una musicassetta, 'Artemisio Tape', in cui i quattro protagonisti si lanciano in altrettante suite retro-futuriste. Una release semplicemente imperdibile per tutti gli appassionati di dark ambient. Poi non veniteci a dire che non vi avevamo avvisato.

Divine

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IHSV

IHSV

Religion ist in, Religionskritik ebenso. Für einen streng gläubigen Menschen muss die Frage nach Nutzen und Nachteil eines religiösen Weltbildes sinnlos erscheinen, so manche Zweifler dagegen stehen vor einem Fass ohne Boden, in dem sie nicht nur nach Antworten auf metaphysische Fragen suchen. Religionen werfen bekanntlich eine ganze Reihe an weltlichen Fragen auf, schließlich ist der Glaube in religiösen Gesellschaften eine Basis für soziale, kulturelle und ethische Normen. Theoretisch kann ein areligiöser Mensch der Ansicht sein, religiöse Ordnung tue einer Gesellschaft gut, und manch ein Atheist liebt gotische Architektur oder eine Musik, die ohne Religion nie existiert hätte. Flavio Rivabella (DBPIT) und Arianna Degni (XXENA), Lesern unserer Publikation hinlänglich bekannt, setzen sich auf ihrem aktuellen Tape-Album mit dem Zusammenhang von Glauben und Krieg auseinander. Dabei nehmen sie, wie aus einem Voltaire-Zitat in den Liner Notes hervorgeht v.a. das Christentum unter die Lupe: “Our religion is without a doubt the most rediculous, the most absurd, and the most blood-thirsty ever to infect the world”. Bei einem Duo, in dessen Projektname das Wort „Industrial“ versteckt ist, erfolgt eine solche Auseinandersetzung natürlich nicht diskursiv – obwohl durchaus Lyrics vorhanden sind – sondern primär konfrontativ, Tracktitel und Atmosphäre wollen diejenigen wachrütteln, für die „düsterer Lärm“ noch etwas mehr als bloßes Konsum- und Sammelobjekt ist. „IHSV“ (ausgeschrieben „In Hoc Signo Vinces“, auf deutsch „In diesem Zeichen wirst du siegen“) funktioniert primär lautmalerisch, insofern die Musik fast durchgehend dunkel und martialisch klingt und sakrale Elemente integriert. Im Opener verschmilzen die metallischen Klänge schweren Geräts mit rituell-repetitiven Sounds, die entfernt an Kirchenglocken erinnern, moderner Materialismus verschwimmt mit sakraler Erhabenheit zu einer unheilvollen Einheit. Monotone Rhythmen – das Echo einer geisterhaften Prozessionen – und Chorsamples, die ganz ähnlich auch in einem Con-Dom-Stück vorkommen könnten, funktionieren nach dem gleichen Muster, vor allem aber zeigen sie, dass der kritisierte Gegenstand durchaus seine beeindruckenden Seiten hat, denen sich auch mancher Gegner nicht entziehen kann. Aber „IHSV“ ist keineswegs eindimensional und lotet unterschiedliche Stimmungslagen aus. Neben xXeNas berührendem Stimmvortrag im zweiten Track halten die Stücke der zweiten Seite die stärksten Momente parat. Auf den Dialog über die Rolle der Geschlechter in „The Word of our God…“ folgt eine fast schon sarkastische Totenklage, bei der Flavios Markenzeichen, die Trompete, seinen Auftritt hat. Das finale Titelstück, eines der wenigen Stücke mit Gesang Flavios, lässt der stets angedeuteten Gewalt endgültig freien Lauf. Hört man Stiefel über eine gefrorene Schneedecke marschieren, bevor alles in einer MG-Salve endet, ist es fast schon etwas zu viel des Guten. Ein Konzeptalbum zum Thema Religion und Krieg impliziert schon in der Themenwahl eine gewisse Wertung, da viele Glaubenssysteme sich als Religionen des Friedens betrachten. Dennoch kommuniziert „IHSV“ weitgehend über Andeutungen und lässt vieles offen, so dass eigenen Assoziationen keine allzu engen Grenzen gesetzt sind. Tatsächlich ist die Frage, wie stark religiös verschiedene Kriege motiviert sind, wie sehr religiöses Sendungsbewusstsein gegenüber beispielsweise wirtschaftlichen Beweggründen ins Gewicht fällt, selten pauschal zu beantworten. Freilich gab und gibt es stets Gläubige und Skeptiker, die das eindeutiger sehen wollen. Für religiös motivierte Kriege sind die Kreuzzüge sprichwörtlich geworden, und der vieldiskutierte Begriff des Djihad wird neben anderen Bedeutungen eben auch ganz buchstäblich für Krieg verwendet. In vielen Kriegsfällen spielt die Religion aber eine Rolle unter anderen. Bei den kolonialen Eroberungen in der Neuen Welt lieferte die Religion den Legitimationsgrund, die eigentlichen Gründe waren jedoch ökonomischer und demographischer Natur. Bei den Eroberungen der muslimischen Umayyaden stiftete die Religion primär Zusammenhalt, die zentralen Gründe lagen aber im Aus- und Aufbau eines lukrativen Handelsnetzes. Die andere Variante, bei der Kriege weniger religiös anmuten, als sie sind, gibt in der neueren Geschichte stets Anlass zur Diskussion. Wurden die verheerendsten Kriege der Geschichte nicht gerade von weltlichen Herrschaftssystemen geführt? Sicher, aber die Frage ist tückisch, sobald man die Spuren religiöser Weltanschauung einbezieht, die in säkularisierter und zugleich ideologisierter Form weiterleben, ganz abgesehen davon, dass der Kapitalismus und seine (linken wie rechten) Nebenwirkungen ohnehin Züge quasi-religiöser Heilslehren aufweisen. In den Weltordnungskriegen der letzten Jahrzehnte saß auch immer der frömmelnde Puritaner mit am Steuer, um mit Büchse und Bibel zu missionieren. Gerade solch indirekte Zusammenhänge lassen das Thema, das auf den ersten Blick wie ein alter Hut wirken mag, immer noch interessant erscheinen. An der Stelle schließt sich dann auch der Kreis zum Voltaire-Zitat. Doch nun genug zum Fass ohne Boden. Ariannas und Flavios Auseinadersetzung speißt sich in erster Linie aus Wut und der Lust am Einreißen vorgeblich schöner Fassaden. So etwas macht nach wie vor Spaß, alles andere ist Sache des interessierten Hörers. (U.S.) Label: Industrial Culture

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hymns

NEW PROCESSEAN ORDER 


- Hymns To The Great Gods Of The Universe 
- End Of Kali Yuga ed.


II New Processean Order si riconduce 'scientemente' 
alle dottrine esoteriche di The Process Church of the Final Judgment, setta religiosa fondata da Robert DeGrimston e Mary Anne Maclean (cfr Alessandro Papa, The Process, End Of Kaly-Yuga, Roma, 2013) che alle figure dei quattro Sommi Archetipi (Jehovah, Cristo, Lucifero e Satana) rimette l'organo tribunalizio preposto all'onere del Giudizio Finale.
Hymns To The Great Gods Of The Universe si snoda nel solco delia nozione gnostica degrimstoniana come un'apologia del sacro officiata da una 'confraternita' di occultisti para-sonici a titolo di avvocati di Jehovah (DBPIT, Alessandro Papa e XxeNa), Cristo (i Kirlian Camera Elena Alice Fossi e Angelo Bergamini), Lucifero (Davide Tozzoli e Gabriel Marzi) e Satana (Devis Granziera e Kalamun del Teatro Satanico), oltre al manipolo di ospiti/confratelli coinvolti allo scopo.
Siamo in regime di musica a sfondo magico-sublimatorio, di messa arcaica 
connotata di valenze semiologiche e di gesti liturgici declinati in chiave innetico-Iaudativa nei confronti delle divinita ivi evocate.
Un ordito cunicolare di percorsi acustici multipli stratificati (fra elettronica, strumenti tradizionali e rituali) - talora intrisi di umori chiesastici, tal’altra di risvolti neopagani - e di oscure pratiche oratorie/canore che permeano di tensione spirituale ognuno dei 6 movimenti celebrati sui rispettivi altari alchemici di Hymns ...
ALL'OMBRA DEL SOLE NERO.

Aldo Chimenti - Rockerilla #409, settembre 2014

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alien wedding

Aus Alien Symbiosis wurde Alien Wedding: Arianna Degni, besser bekannt unter dem Namen XxeNa, und der allseits bekannte postindustrielle Trompeter Flavio Rivabella gaben sich nach einigen Jahren am 1. Dezember 2012 das Ja-Wort. Zur Hochzeitsfeier zählte auch eine Reihe von Auftritten. Mittschnitte davon sind seit kurzem als Download erhältlich, zu hören gibt es vier Stücke jeweils in der Länge von zirka zwanzig Minuten. Der episodische Aufbau der improvisiert wirkenden Kurzauftritte ist eines der verbindenden Elemente.

Den Einstand gibt das Hochzeitspaar selbst, unterstützt von Mario F.O.B. von den Noiserockern Circus Joy. Während man die Gäste noch plaudern hört, ist schon Flavios Trompete zu hören, hier und da rasselt und scheppert es, Party, Soundcheck und Konzert gehen langsam ineinander über. Erst nach und nach entfaltet sich die Struktur des Stücks, die klaren Bläsereinsätze interagieren mit einem schmissigen Beat, der die Handschrift XxeNas erahnen lässt, bis Noisechaos und aggressives Shouting das Set abschließen. Auch Massimo Croces Beitrag ist ausgesprochen lang. Der Song versprüht mit seinen Glöckchen und dem hintergründigen Rauschen eine rituelle Atmosphäre, die dem feierlichen Anlass angemessen ist. Bald jedoch wird es futuristischer, die Stimmung bedrohlicher, perkussive und bohrende Geräusche dominieren das Klangbild. Erwartungsgemäß ist es Spectre, der den Rock’n'Roll einbringt, doch er tut dies auf ungewohnte Art. Verhalten rhythmisches Pulsieren bildet das Fundament für eine ungewöhnliche balladeske Musik, die sich jedoch als Intro erweist, ebenso wie die daran anschließenden Chorsamples, die an seine bekannteste Band erinnern. Erst mit dem punkigen Psychrock der letzten Minuten scheint das Stück bei sich selbst angekommen zu sein. Den Abschluss bieten Paolo Taballione und Massimo Amato alias MonoDrone, der seinem Namen hier alle Ehre macht. Südasiatische Klänge leiten eine epidsodische Musik ein, in der pathetische Orgeldrones, entrückte Stimmeinsätze und rockige Passagen wie in einer Slideshow aufeinander folgen – das ganze ist ausgesprochen gut ausgearbeitet, und ich würde es gerne auf auf einer Studioaufnahme hören.

Einige der vertretenen Musiker wurden auf diesen Seiten schon näher vorgestellt, und es wird in Zukunft sicher noch mehr aus dieser Ecke berichtet werden. Bliebt an der Stelle nur ein Glückwunsch und der Verweis auf den Download beim Label.

Label: Ozky E-Sound

African Paper

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apolis

Ápolis è la celebrazione della non appartenenza,
del senza patria,
del viaggio attraverso stati mentali e fisici al limite dell'onirico.

È con queste poche parole che la nostra Arianna D., alias Xxena, descrive questo suo lavoro. Di provenienza dell'area romana e artista polivalente (graphic-designer e art-editor), musicalmente entra in scena nel 2008 dopo l'incontro con il fidato D.B.P.I.T. (Der Bekannte Post Industrielle Trompeter). La posizione geografica e la passione per certe sonorità industrial e dark-ambient la avvicinano a Mushy, e se "Faded Heart" si è rivelato uno dei migliori album italiani dell'anno passato, "Ápolis" possiede tutte le carte in regola per esserlo in questo 2012.

"Ápolis" esce in edizione limitata a settantacinque copie per l'etichetta creata dal guru della witch-house Mater Suspiria Vision. È un disco oscuro, tenebroso che evoca sensi di desolazione. In un attimo si passa dalle fluide gocce dark-ambient e gli eterei droni di "Sirens" alle cibernetiche e industriali ferraglie di "Jellyfish Lost In Space". Gli evocativi e angoscianti classicismi gotici alla "Zamia Lehmanni" (S.P.K.) di "Snow Woman" si scontrano con "Miserable Butterfly" e le sue infernali discese nelle oscure e glaciali profondità oceaniche della dorsale atlantica.
Tra i martellatori, gli stessi usati come strumento per richiamare i maestosi vermi nascosti nelle vaste distese di dune del pianeta Arrakis ("Chicken Dust"), in questo disco trova anche spazio una dedica/omaggio al compositore Satie attraverso malinconiche melodie di piano ("Homenaje A Satie").

Peccato per lo scarno artwork e la copertina che, con i suoi colori vivaci, probabilmente non è adatta per queste tetre sonorità; ma non è poi così rilevante, anche perché colui che scrive - sperando di non aver espresso troppe eresie - è un individuo irrimediabilmente triste che vorrebbe solamente vedere sfumature di viola. Restando pertanto alla parte musicale, "Ápolis" è un ottimo lavoro: alienante ed estraniante.

(11/09/2012)
di Massimiliano Mercurio

http://www.ondarock.it/recensioni/2012_xxena_apolis.htm

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tsmgh#2

THE SHOW MUST GO HOME
Season 2 – RECENSIONE IRF ZINE

Immagino sarà capitato un po a tutti, specialmente a chi vive in una grande
città, di dover rinunciare a un concerto pur di non trovarsi intrappolato per ore
nel traffico del sabato sera, oppure di dover lasciare a malincuore qualche euro
al posteggiatore abusivo di turno per poi consolarsi con una birra sgasata
servita in un fragile bicchiere di plastica, sorseggiata di fronte a una band di
scarso spessore o magari di fronte ai propri artisti preferiti, costretti a iniziare lo show all’una di notte, penalizzati da un audio gracchiante sovrastato dalle chiacchere degli astanti, disinteressati a quello che avviene sul palco…

leggi il resto:
http://dbpitxxena.altervista.org/alterpages/files/The_Show_Must_Go_Home_season2_irf.pdf

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apolis

APOLIS by XXENA
RECENSIONE IRF ZINE

xXena è conosciuta ai più per essere la mente creativa che da forma e visione tramite proiezioni visive , interazioni in tempo reale di video grafica, foto e pitture durante le esibizioni dal vivo delle oniriche incubo-follie musicali di D.B.P.I.T., inoltre sempre con il nostro gatto alieno divide musicalmente il palcoscenico come manipolatrice di astrusi macchinari nell’elettronico duo di I.D.M. dal nome W.H.Y. ( We Hate You), qui la troviamo in perfetta o quasi solitudine nella sua prima prova solista dal titolo “Apolis”.
Apolis è oscuro ambient dark ma con quel senso di raffinatezza tutto femminile che denota e fa la differenza dall’ormai quasi giornaliera invasione di materiale di oscuri ambientalisti tutti noiosi e uguali nel loro limbo di isolazionismo musicale.
Qui xXena ricrea in un magma di suoni fluttuanti e galleggianti strane danze tribali aliene in cui i
camei sonori di W.H.Y e D.B.P.I.T. vanno ad arricchire con i loro contributi le raffinate trame di
frattali elettronici tessuti dalla artista romana anche se lei si sente una straniera (Xenos ) e un
apolide (Apolis) di questo mondo sonoro, un occhio e un orecchio distante dalla scena dark ambient che le ha permesso di crearsi un originale spazio sonoro in cui mantra recitativi e sciamanici su gravitazionali loop elettronici intonano la liturgia a colpi di impulsi sintetici per sintonizzarsi sulla frequenza di vibrazione degli atomi, queste suggestioni ritmico sonore ci fanno nominare sul campo xXena come il nuovo ambasciatore e Corriere Cosmico per future esplorazioni di galassie musicali.

FuturCoso
IRF zine

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The Show Must Go Home is an event created and hosted by DBPIT& XXENA @GattoAlieno, Roma, with the purpose to combine live-music with a good dinner in a cosy household environment, far from the crowded streets and the way too often deserted clubs. music varies from acoustic improvisation to laptop electronic and the 30-some people in the selected audience provide home-cookedfood to feast upon after the shows!
This work means to leave a memory of this experiment which has reached its second season!
We want to thank all the participating artists, all the friends who contributed to the dinners, the labels who agreed to release this work, our cats who spent five long evenings under the sofa, andour neighbours, either away or deaf or very tolerant!

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mr. mallory rockerilla

DBPIT & XXENA
The Return Of Mr. Mallory
Ozky e –sound/MistyCircles/Gatto Alieno

Mr. Mallory, possibly the most unfortunate super-hero of all times, has returned after many years of sleep through the work of his creator, DBPIT (Der Bekannte Post-Industrielle Trompeter), and his partner in crime Xxena. This new release is extremely limited, just 50 copies, but still worth attention, especially if you've been following the unpredictable and highly personal path led by DBPIT during his over ten years of existence. "The Return Of Mr. Mallory" comes inside a metal box containing a 3" mini CD, a DVD and a booklet with lyrics and artwork. The drawings, made by Xxena, are really nice and give a distinctive personality to his unlikely mutant with "six useless right hands" (he's, or better was, left-handed).
The music on the mini CD is rather short, just 5 tracks for 20 minutes running time, but the quality is interesting, undoubtedly the best result achieved by DBPIT to the present. Electronics is truly descriptive and manages to conjure the atmosphere of desolation, sense of loss and alienation connected to Mallory's grotesque and absurd story. The trumpet is much better integrated into the sound structure, being not anymore the absolute protagonist, but a part of the much more solid whole. The addition of a bass guitar ensures more depth to great moments such as "Ratrace" and "Vampires", whereas the voice, filtered and distant, is probably the less convincing element, could probably use a more elaborated approach to match the rest of this alien sound world. The video part, included in the DVD, offers visual interpretations of the tracks, and is especially good if you're looking for more out-of-this-world trips.
50 copies are an almost non-existent run, so you're not very likely to find this oddity at your local music shop and by now probably not even in your trusted mail order catalogue. If you've been following the steps of DBPIT, Xxena and Mr. Mallory down the years, but also if you haven't and feel curious after reading this review, the best to do is to get in contact with the duo itself.

Simon V-Filth Forge

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leri - Personaggio di fantasia nato dalla penna di Flavio Rivabella aka DBPIT, Mr. Mallory è reduce da un disastro nucleare nel quale perde il braccio sinistro e sviluppa strani superpoteri.
Gli spuntano 6 braccia destre, quando - beffa nella beffa - lui è mancino. Assume inoltre una forma di ipersensibilità di rigetto nei confronti della realtà tanto da voler sparire dalla faccia della terra.
Oggi - Dopo 7 anni il nostro eroe decide di tornare allo scoperto e di combattere i mali del mondo moderno. La metafora è chiara, ma i 5 blocchi video realizzati dalla brava Xxena per “The Return Of Mr. Mallory”, ce la gettano in faccia senza troppi complimenti.
Colori accesi e immagini forti che si irradiano sullo schermo della follia umana mentre dialogano con i commenti sonori creati da DBPIT per questo bel DVD (+ CD audio in 3”) in box di metallo: una sinfonia postatomica in bilico fra Residents, Cazazza e Morricone. Superbo!


Aldo Chimenti
Rockerilla #381 - Maggio 2012

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